Entstehung der G.O.N.D.
Ende des Jahres 2005 hatten die Veranstalter und Erfinder der G.O.N.D. die Idee, eine kleinere regionale Party zu veranstalten, deren Hintergrund war unter anderem, gemeinsam mit vielen anderen Fans die Band Böhse Onkelz, die sich im gleichen Jahr aufgelöst hatten, zu feiern, jedoch auch gemeinsam wegen der Auflösung zu trauern. Es wurde ein kleinere Halle im Ort Bad Rappenau, mit einem Fassungsvermögen von 2500 Besuchern, angemietet. Da man sich von Seiten der Veranstalter nicht im klaren war, welche Ausmaße diese damals noch junge Idee annehmen würde, ging man zu diesem Zeitpunkt noch davon aus, dass diese Hallenkapazität mit Sicherheit ausreichen würde. Der damalige Name, den die Veranstaltung tragen sollte „Die Gröhste Onkelz Nacht Deutschlands“ und das Design der Printwerbung, war mehr in Anlehnung an den Bandnamen gedacht, als der Hintergedanke, dass sich daraus vielleicht eine Veranstaltung entwickelt, die tatsächlich bundesweit angenommen wird. Was zu diesem Zeitpunkt keiner wissen konnte - und mit dem auch von Veranstalterseite her nicht im Entferntesten gerechnet wurde -, war die extreme Resonanz, auf die diese Idee stieß. Innerhalb von vier Wochen war die Halle ausverkauft und es waren noch über sechs Monate bis zur eigentlichen Veranstaltung. Somit war klar, dass man sich kurzfristig nach einer anderen, größeren Location umschauen musste. Schließlich hatte man die Befürchtung, dass evtl. viele Tausend weitere Fans zum Schluss im Mai 2006 vor den Toren der Halle stehen würden und es evtl. sogar bis hin zu Unruhen im Ort Bad Rappenau führen könnte. Man musste letztendlich mit enttäuschten Fans rechnen, die keine Karte mehr für die Veranstaltung bekommen konnten und denen der Eintritt an der Abendkasse wegen Überfüllung untersagt werden musste. Der große Elzpark in Mosbach war dann nach langer Suche der Veranstaltungsort der ersten G.O.N.D. Aus markenrechtlichen Gründen findet die Veranstaltung seit 2007 unter dem Namen G.O.N.D. statt.
Die erste G.O.N.D. 09. – 11. Juni 2006
Im großen Elzpark in Mosbach fanden sich am Haupttag Fans zusammen, die aus ganz Deutschland angereist waren. Hier wurde letztendlich, entgegen der ursprünglichen Planung, Open-Air gefeiert. Bereits am Tag zuvor reisten die ersten Fans an, die im Ort Adelsheim neben der Rock-Discothek „Live Factory“ zelteten.
Die zweite G.O.N.D. 06. – 08. Juli 2007
In Langenbrettach-Neudeck auf der Anlage des Küffner-Hofs wurde eine Örtlichkeit gefunden, die das Zelten in unmittelbarer Nähe zum Konzertgelände gewährleisten sollte.
Die dritte G.O.N.D. 26. – 29. Juni 2008
Auf dem Gelände des Autohof Strohofer in Geiselwind war man sich von Seitens der Veranstalter sicher, nun im dritten Jahr eine Fläche gefunden zu haben, die wirklich allen Besuchern genügend Platz bietet.
Die vierte G.O.N.D. 02. – 05. Juli 2009
Das Gelände des Gut Matheshof in Rieden-Kreuth bot den knapp 18.000 Besuchern genügend Platz, zudem gab es zwei Hallen auf dem Gelände. Die kleinere, davon wurde für die Aftershow-Party genutzt (Festhalle Rieden), die größere wurde bei der Evakuierung des Konzertgeländes aufgrund einer Unwetterwarnung am Freitagabend genutzt (Ostbayernhalle).
Die fünfte G.O.N.D. 14. – 18. Juli 2010
Die Jubiläums-G.O.N.D. 2010 fand vom 14. bis 18. Juli und zum zweiten Mal in Rieden-Kreuth statt. Der Veranstalter gab die Besucherzahlen mit "über 20.000" an, was auch der Grund dafür war, dass die Hauptbühne 2010 nicht mehr wie im vergangenen Jahr im Reitstadion stehen konnte.
Die sechste G.O.N.D. vom 14.-17 Juli 2011
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/G.O.N.D.


